Mittwoch, 24. September 2014

Mulligatawny Suppe

Menge: 4 Personen

   1    Suppenhuhn
      1    Zwiebel
      1    Bd. Suppengruen
      1    Lorbeerblatt
     40 g  Butter
     75 g  Raeucherspeck
      4    Tomaten
     40 g  Mehl
      1 tb Currypulver
    1/8 l  Sahne
           Salz
           Cayennepfeffer


    Die Geschichte dieser Spezialitaet ist eine Art Suppen
  Odysee. Die Mulligatawny erblickte in Indien das Licht
  der Welt, und zwar als schlichte Fleischbruehe.
  Mulligatawny heisst deshalb auch nichts anderes als:
  Pfefferwasser.

    Die Englaender in Indien nahmen sich der Suppe an und
  machten eine Hammelfleischsuppe mit Gemuesebeigabe
  daraus. Zugleich entwickelten sie aber auch, weil
  Hammelgeschmack nicht jedermanns Sache ist, eine Huehnerfleischversion,
  die sich beispielsweise in Australien viele Freunde erwarb.
  Die Huehner-Mulligatawny ist heute auch auf dem europaeischen
  Kontinent weit verbreitet - mit oder ohne Reis, Aepfel,
  Eier oder Zitronensaft. Das folgende Rezept haelt sich
  an eine in England und Australien gleichermassen beliebte
  Fassung. Wer eine etwas leichtere Suppe wuenscht, verwendet
  einen Teil des Fleisches anderweitig.

    Zubereitung:

    Suppenhuhn mit Salz, geviertelter Zwiebel, Suppengruen
  und Lorbeerblatt in kaltem Wasser aufsetzen und bei maessiger
  Hitze garen. Fleisch abloesen und in feines Streifen
  schneiden. Bruehe durch ein Sieb geben.

    Abgezogene und geachtelte Tomaten in heisser Butter mit
  dem Raeucherspeck schmoren, mit Mehl bestaeuben, gut
  umruehren und Bruehe aufgiessen. 15 Minuten kochen, die
  Suppe mit Curry und Cayennepfeffer abschmecken und mit
  Sahne verfeinern.

    Mit geroesteten Weissbrotwuerfel, und/oder auch mit Reis
  servieren.

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