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Sonntag, 5. Oktober 2014

Gim Bab (Reisröllchen)

Menge: 4 Portionen

  100 g  Milchreis
           Salz
     20 g  Sesam
    125 g  Rindfleisch aus der Keule
      4 tb Sesamöl
           Pfeffer
           Zucker
      1    Knoblauchzehe
    100 g  Möhren
    100 g  Porree
      1    Ei
     40 g  gelber, eingelegter Rettich
      4    Seetangblätter

Den Milchreis in 300 ccm Salzwasser geben und 20 Minuten ausquellen
lassen. Sesam in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Das Fleisch in
dünne Streifen schneiden und mit 1 EL Sesamöl, Salz, Pfeffer, Zucker und
der  gepellten, durchgepressten Knoblauchzehe würzen. Möhren und Porree
putzen, waschen und in lange Streifen schneiden. In jeweils 1 EL Sesamöl
zuerst das Fleisch, dann das Gemüse nacheinander jeweils 5 Minuten braten.
Das Ei gut verquirlen und in 1 TL Sesamöl zu einem dünnen Pfannkuchen
braten. Dann in 1 cm breite Streifen schneiden. Den eingelegten Rettich in
lange, dünne Scheiben schneiden. Die Seetangblätter nebeneinander auf die
Arbeitsplatte legen. Zuerst den mit dem Sesam gemischten Reis auf jeweils
ein Drittel der Blätter verteilen, dann Möhren, Porre, Fleisch und zum
Schluß einen Eistreifen auf den Reis legen. Das Ganze fest zusammenrollen.
Die Ränder mit etwas Wasser befeuchten und gut andrücken. Die Rollen in
ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden. Röllchen senkrecht stellen. Sie werden
aus der Hand gegessen.

Fleischmarinade

  1/2 ts Ingwer, fein gerieben
      1 ts Knoblauch, fein gehackt
      1 ts Fruehlingszwiebeln, fein
           -gehackt
      1 ts Sesamoel
      2 ts Sesamsaat, geroestet
      4 ts Sojasosse, hell
      2 ts Honig oder Zucker
    1/4 ts schwarzer Pfeffer, gemahlen

In Korea wird Rindfleisch dem Schweinefleisch und dem Gefluegel vorgezogen.
Hammel ist unbekannt.
Das Rindfleisch wird in hauchduenne Scheiben geschnitten und diese wieder in
kleine Haeppchen. Manchmal klopft man diese Scheiben noch besonders duenn
aus. Das Fleisch wird dann mit der beschriebenen Marinade gut durchgeknetet.
Man laesst es 2-4 Std. durchziehen und macht es auf diese Art zart und
wuerzig.

Bulgogi-Sosse (Yangnyum kanyang)

    3 tb Sojasosse
      2 ts Sesamoel
      1 ts chin. Bohnenpaste (mein
           -chiang)
      2 tb Wasser
      2 tb Reiswein oder trockener
           -Sherry
      1 ts Sesamsaat, geroestet und
           -zerstossen
      2 ts Fruehlingszwiebel, fein
           -gehackt
      1 ts Chilisosse
      1    Knoblauchzehe, zerdrueckt
      2 ts Zucker
           Salz

Alles gut miteinander vermischen und in kleinen Sossenschuesselchen
auftragen.

Bul Go Gi (Gegrilltes Rindfleisch)

Menge: 4 Portionen

  500 g  Rindfleisch aus der Keule
      3 ts Zucker
      4    Knoblauchzehen
      4 tb Sojasauce
     10 g  Sesam (Geröstet)
      5 tb Sesamöl
    250 g  Porree
    250 g  Champignons
           Salz
           Pfeffer aus der Mühle

Das Fleisch möglichst vom Metzger mit der Maschine in dünne Scheiben
schneiden lassen. Die Scheiben dann vierteln. Das Fleisch mit dem Zucker
bestreuen und zugedeckt 30 Minuten ziehen lassen. Knoblauch pellen,
durchpressen und mit der Sojasauce, den gerösteten Sesamkörnern und 3 EL
Sesamöl verrühren. Die Sauce über das Fleisch geben und gut mischen.
Porree putzen, waschen und schräg in Scheiben schneiden. Champignons
putzen, kurz unter fließendem Wasser waschen und in Scheiben schneiden.
Zum Braten eine Bul-Go-Gi Pfanne, ersatzweise eine Grillpfanne, mit dem
restlichen Öl bepinseln und das Fleisch portionsweise mit den Champignons
und dem Porree 3-4 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.