Mittwoch, 24. September 2014

Einfache Morchelterrine

  250 g  Frische Morcheln
      1    Zwiebel; gehackt
      2    Knoblauchzehen; gehackt
           ;Salz
           Cayennepfeffer
           Muskat
    150 ml Sherry
    1/2    Zitrone; Saft
      3    Eier
      2 tb Rahm
     20    Kohlblaetter; Wirz


    Von den Morcheln mit einem scharfen Messer allfaelligen Schmutz
  wegschaben, nach Moeglichkeit nicht waschen. Fuenf (bei einer 1
  Liter-Terrine) schoene Morcheln aufheben, die restlichen klein
  schneiden.

    Zwiebel und Knoblauch in Butter duensten, die gehackten und ganzen
  Morcheln kurz mitduensten und wuerzen. Mit 2/3 vom Sherry und dem
  Zitronensaft abloeschen, 10 Minuten daempfen und auskuehlen lassen.
  Die ganzen Morcheln herausnehmen. Die restliche Masse puerieren.

    Kohlblaetter 5 Minuten blanchieren und abschrecken. Eine Terrineform
  mit 2/3 der Kohlblaetter auslegen.

    Eier mit dem restlichen Sherry und Salz schaumig ruehren. Mit der
  Morchelmasse und dem Rahm vermischen. Die Haelfte der Masse in die
  mit Kohlblaetter ausgelegten Terrine giessen. Die ganze Morcheln
  darauf verteilen und die zweite Haelfte der Masse daruebergiessen.
  Mit den uebriggebliebenen Kohlblaettern gut bedecken und mit einem
  Deckel oder eine Alufolie zudecken. Terrine im Wasserbad zuerst 10
  Minuten bei 200 GradC, dann 30 Minuten bei 160 GradC pochieren. Das Wasser
  sollte nicht kochen, damit das Eiweiss nicht ausflockt.

    Die Terrine abdecken, bei Zimmertemperatur auskuehlen lassen und 2
  bis 3 Stunden in den Kuehlschrank stellen.

    Beachten: Morcheln sollten moeglichst frisch, also nicht laenger als
  einen Tag nach dem Pfluecken verarbeitet und konsumiert werden. Zur
  Konservierung eignen sich das Tiefkuehlen und das Doerren. Letzteres
  verleiht den Morcheln sogar noch einen intensiveren Geschmack, als
  wenn sie frisch gegessen werden.

    Man kennt verschiedene Sorten, die alle essbar sind - die Hohe
  Morchel, die Spitzmorchel und die kleinere Speisemorchel mit dem
  rundlichen Hut, es gibt aber eine giftige Fruehjahrsmorchel: um
  Verwechslungen auszuschliessen, sollten nicht sattelfesten
  Morchelkennern eine Pilzkontrolle machen lassen.

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