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Samstag, 4. Oktober 2014

Hagebuttenkonfituere

  500 g  Hagebutten; entkernt gewogen
    250 ml Rotwein; oder Wasser
    425 g  Zucker; evtl. bis 1/6 mehr
           Zimt; nach Belieben


    Rot leuchten die ovalen Fruechte der Hecken- oder Hundsrose durch die
  lichter werdenden Straeucher. Bevor sich die Natur fuer den
  Winterschlaf ganz zurueckzieht, versorgt sie die Menschen noch mit
  Fruechten, die einen besonders hohen Vitamin-C-Gehalt haben:
  Hagebutten enthalten mehr Vitamin C als zum Beispiel Zitrusfruechte.
  Bei sorgfaeltigem Trocknen buessen sie kaum an Vitamin ein, auch beim
  Kochen bleibt es besser erhalten als bei den meisten anderen
  Fruechten und Gemuesen. Der mittelgrosse Hagebuttenstrauch waechst
  vor allem an Boeschungen und Waldraenden. Die beste Sammelzeit ist
  Oktober bis November, solange die Fruechte noch hart sind. Neben dem
  Sammeln stellt auch die Verarbeitung Geduld und Ausdauer auf die
  Probe, denn die Fruechte muessen von Hand entkernt werden.

    Die Hagebutten waschen, Fliege und Stiel wegschneiden, halbieren und
  entkernen (Kerne nicht wegwerfen, sondern mit wenig Wasser waehrend
  10 Minuten auskochen, ausgiessen und die Fluessigkeit zum
  Hagebuttenmus geben).

    Die Hagebutten in eine grosse Pfanne geben, mit Fluessigkeit
  begiessen, decken und ueber Nacht stehen lassen. Am folgenden Tag
  weichkochen und durchs Passevite treiben. Den Zucker zugeben, auf
  grossem Feuer unter staendigem Ruehren ca. 10 Minuten kochen, siedend
  in sehr saubere Glaeser einfuellen und sofort verschliessen.

    Die Hagebuttenmarmelade kann nicht nur als Brotaufstrich, sondern
  auch zum Suessen von Getraenken, Muesli, Cremen, Auflaeufen verwendet
  werden.